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Joseph 1.
fürst von Sachsen und König in Pohlen, damahlsein herrlich aufl'lühender Prinz, der mit Joseph inbrüderlicher Freundschaft wohnte und schlief, einst ausdem Berte sprang, einen solchen Geist um den Leibfasite und zum Fenster hinaus in den Burghof, nächstder jetzigen Hofbibliothek, warf. — Der Jesuire Wie-demann harre die 'Unverschämtheit, in der Trauerredeauf Leopolden, bey Sr. Stephan, weirläusig darzu-thun, wie nur die, von den Brudern seines Ordenserzogenen Fürsten, Sieg und Glück gehabt hätten!Joseph liest den unberufenen Propheten aus allen sei-nen Landen abschaffen und über Eugens und Marlebo-roughs unaufhörliche Siege war er bald vergessen. —Äls im spanischen Erbfolgekrieg, Clemens XI. sich fürFrankreich erklärte und den Kaiser auch sonst unklugrechte, verwies dieser eifrig katholische Fürst den Nun-tius von Wien, sendete Truppen in den Kirchenstaatund erzwäng, was die Güte nicht vermochte. — Esgilt von Joseph, was man R u d o l p h e n, demStifter, ins Grabbey St. Stephan nachrufen möchte,„ihr einziger Fehler sey gewesen, daß sie so frühgestorben s i n d."
Die Kurfürstinn Therese Kunigunde, des Poh-lenkönigs Sobiesky Tochter , halte mit den treuestenDienern ihres Gemahls, einen Aufstand der bayerschenBauern wider die Österreicher eingeleitet. Der wacke-re Student Pl i ng anser (dessen Nahmen nicht un«'terzugehen verdient und der in der Folge als Kanzlervon St. Ulrich zu Augsburg ein ehrenvolles Alter er-reichte ,) trat an ihre Spitze; aber der Sendlinger