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Joseph 1.
fen verschütten, Lille und Tournay abtreten, Straß-burg geschleift ans Reich zurückgeben wollte!! Aber dießwar den siegbekrönten Triumvirs, Eugen, M a r l-borough und Heinsius noch nicht genug!!Er selbst und er allein, sollte seinen Enkel vomThrone stoßen und der Friede mit ihm sollte nur un-ter der Sanction der französischen R e i ch s st ä n-d e geschloffen werden P. — Da freylich blieb dem al-ten König nichts übrig, als das Äußerste zu erwar-ten. — Ihn rettete eine höchst unerwartete Verän-derung im b r i t t i s ch e n M i n i st e r i u m, dieMarlborough in Ungnade brachte und dernicht minder unerwartete Tod Josephs. — Ver-ließ vom ganze» Hause Habsburg nur mehr den einzi-gen König Carl übrig und warf jene Streitfrage desGleichgewichts (der Theilungsrractaten und des Krie-ges Grund und Anlaß,) neuerdings auf, nähmlich dieVereinigung so vieler Kronen in einem Einzigen.
In Wien hatte man unterdessen in den Ver-theidigungsanstalten wider die Malkontenten fortge-fahren. Vieljährige Reibungen hatten die lange ver-miedene Erklärung hervorgebracht, daß den Sradtcom-mandanten keinerlcy Eiviljurisdiction zustehe, baldwichen aber jene Anstalten bessern Hoffnungen. Es wur-de den Wiener Bürgern der, unter der Vermittlungdes brirrifchen und holländischen Gesandten und durch desErzbischofs Paul Szechäny eben so unerschrockene, alsmild versöhnende Bemühungen mit den Ungarn zuStande gekommene Waffenstillstand kund gemacht.
Blüthen des Friedens mochten wieder sprossen.—