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Jose ph, ein warmer Freund der göttlichen Kunst,Kenner der Mahlerey und in Compositio» und Aus-führung, selbst ein vorzüglicher T o »f ü nstle r, grün-dete die Akademie der bildenden Künste,insonderheit die Mahler - Bildhauer - Architektur- undKupferstecherschule, die am 18. Dec. 170.5 eröffnetwurde, derest Geschichte aber den „Denkwürdigkeiten" 'vorbehalten bleibt.
Grosimüchig begab sich die Stadk(i7<i7— 1709)der 1690 wegen der Drangsalen der Belagerung ver-willigten Begünstigung, hinsichtlich deS Pfundgel-de s im städtischen Burgfrieden. — Noch immer stiegdie Klage vorzüglich der Mitteldlasse über drückendenWucher. Zur Minderung desselben wurde 1707 einVersatz- und Fragamt errichtet, Anfangs inder Annagaffe im Hause des Statthalters Grafen vonWeltz, Freyherr« zu Eberstein und Spiegelfeld, die-ses großen Menschenfreundes, der eben dieses Hausdem i 0 tz 5 zu Grunde gegangenen, großen Armenhausin der Alsergasse vermachte, das seit 1782 das allge-meine Krankenhaus ist —1707 wurde das Baumöhl,gleich Salz, Tabak je. als Monopol erklärt und er-schien die B r e n n h 0 l z 0 r d n u n g, eine Verthei-lung dieses, der stLrs anwachsenden Hauptstadt,immer nöthigern Materials, auf verschiedene, durchStangen und Fahnen bezeichnete Platze, je nachdemes zu Wasser oder auf der Achse gekommen, Wachaucr,Niederländer oder kaiserliches Holz ist (1707). — DieFürsorge gegen die immer mehr, besonders unter denKindern wüthenden Pocken, ließ wohl nicht ahnen.