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Vierter Band.
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Carl VI.

sie begehre, die gerne Nonnentracht trug, in selberbegraben seyn wollte, und auf ihrem Sarg bey denKapuzinern keine andere Grabschrift duldete, als:Eleonore Magdalene Theresie, armeS ü n d e r i n n" aber in dem zarten Busen wohnteeine wahrhaft große Seele, erhaben über kleinlicheBedenken, über verblendende Leidenschaften, über wohl-dienerische Ohrenbläserey.

So war denn Ungarn mit seinen Nebenreichen,erst über die Türke», dann über die Hyder der innernZwietracht erobert. Im Krieg um Spanien sah Carlsich bald von seinen Bundesgenossen verlassen. Sieschlössen den Utrechter Frieden (1713). Das Jahr dar-auf schloß ihn auch für Carl,, zu Rasta d t und Ba-den, Eugen mit Villa rs. Frankreich erkanntedas Haus Hannover, statt der S t u a r t e auf dembrittischen Thron, Philipp V. behielt dieKronen S pa-ri iens, Carl (nunmehr als Kaiser, der VI.) May-land, Neapel und Sardinien, Victor Ama-deus von Savoyen, Sicilien, (das er, der alleMachte zu hintergehen gesucht, bald wider gegen dasungleich geringere Sardinien verlor, doch sollte seinHaus in Spanien nachfolgen, wenn Philipps Manns-stamm erlösche, weil Frankreich und Spanien ewignie vereinigt werden sollten.) Carl behielt auch dasfeste M.antua der geachteten Gonzagas. Die Kur-fürsten von Bayern und Kölln wurden wiederein-gesetzt, doch nach Eugens großem Plan ein Aus-tausch vorbehalten. Er wollte nähmlich Map Ema-nuel, den er seit Wien, Ofen und Belgrad zu lieben