Band 
Vierter Band.
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Verwaltung des 3 » » e r tt. S5g

nicht aufgehört hatte, die Krone Neapels, oderder Lombarden, oder Burgunds geben. Öster-reich aber Bayern, mit ihm den Hauptbcsitz desDonaustromes und eine an allen Mitteln des Kriegesund der Subsistenzrciche, wohlgeschützte Courtine zwi-schen den zwey ausspringenden Bastions, des tyroli-schen und des böhmischen Gebirges.

Österreichs neue Erwerbungen mußten theils erst/wie llngarn über Versäumniß und über Verwüstungnoch einmahl gewonnen werden , theils bothen sie, wiedie Niederlande und die L o m b a r d e y ein sel-tenes Vorbild dessen dar, was Handel und Gewerbs-fleiß, was zeitgemäßes Fortschreiten in Wissenschaftund Kunst und was kräftige Benützung der Gelegen-heit, auch über die verheerende Gewalt beynahe un-aufhörlicher Kriege, was die feste Grundlage einesväterlichen Haushaltes, wie jener der alten Burgun-derfürsten, selbst über die furchtsame Beschränktheitihrer spanischen Nachfolger vermocht haben ! Um nundie einen auf die Stufe der andern zu heben , gleichenSchrittes mit der Natur, die keinen Sprung macht,und nach der lokalen und klimatischen Verschiedenheit,um eine» heilsamen Austausch und edel» Wetteifer zuveranlassen, war durchaus dauernde Ruhe nach bey-nahe anderthalbhundertjährigeu Erdstößen, war einevorzugsweise, auf die i n n e r e Verwaltung gerichteteRegierung wünschenswerth. Carls große Land - undSeereisen, seine nahe Bekanntschaft mit den Englän-dern und Holländern hatten ihn aufdic großen Hnlfs-guellen des Handels und Credits aufmerksam gemacht.

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