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Vierter Band.
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Verwaltung des Inne r n.

Gott a» ihrem Leib erschaffen hat. —> Ein erfreulichesAbdeichen zunchnwnder Bildung und Sitte ist das all-mählige Verschwinden der vielerlcy grausamen Ver-schärfungen der Todesstrafen, welche die in den Tagender Babenbcrger so auffallend milde GesetzgebungWiens, seit dem Beginn des XI V. Jahrhunderts indas entgegengesetzte Äußerste hineingcriffen sX. 41) undnebst der von Altersher in den Gesetzen , wie von elne-as Sylvins gerügten Kauflust und Spielwuthund bey der, wider so viele Störungen der öffentli-chen Sicherheit, unvermeidlichen N 0 t h >v e h r, nichtwenig beygetragen hatten, zu fortwährender Rauhheitund Verwilderung. —Die Stadt fuhr inzwischen auchin der Huth ihres Wehrstandes eifrig fort. Das bür-gerliche Zeughaus wurde neu erbaut (iy 5 i) und injeder Waffengattung bereichert, vorzüglich aber dasvon jeher ausgezeichnete, von Rüdiger Starhembergmir einem, noch im Ursaale des Arsenals aufgehan-genen, ruhmvollen Zeugniß beehrte Corps derCon-stabler, wurde unaufhörlich geübt. Anton Ospel,gemeiner Stadt Wien Zeugwart und Stückhaupt-mann, that sich hierin besonders hervor und gab vie-len städtischen Beamcen und Bürgern Unterricht. Inder Klosterneuburgcr- und Spitcelau gingen die gro-ßen Proben dieser „K u n st - und E r ust - F e u e r-we rke" vor sich. Zudem berühmtesten vom ilä.Nov.1602 luden Bürgermeister und Rath den gcsammrcnHof, den hohen Adel und die Generalität. Es wur-de nach dem Fcnstergitter eines hohen Wachtthurms,aus Dreypfüudern, wie nach der Scheibe gezielt, eine