Verwaltung des June r n. 265
der Thron, ein Holzsitz mit rothem Sammt über-zogen !
Wie überhaupt Carls zahlreiche Anstalten fürdie innere Verwaltung , der reißende Anwachs der V o r-siadre, die h e r r l i ch e n B a n t en, womit er Wienschmückte, dem zweyten Jahrgange der Denkwürdig-keiten angehöre» , erwähnen wir hier nur im Allgemei-nen für die städtische Gesetzgebung, innerePolizey und Sitten, der neuen Organisa-tion des magistratischen Waisenamtes, oder der Pu-pillen - Raitkammer (29. April 17,5) der, in ihrer Artersten Erklärung, das; die Stellung zun; Kriegsdien-ste in keinem Falle als eine Strafe zu betrachten sey,(-7 >6) der Ordnung für die Lehnkutscher und für dieZu - und Abfuhr der Markt- und Bauer,„vagen, vor-züglich auch zu geringerer Störung des Lieblingsauf-enthaltesin der neuen Favorite (>7,6 — 1720) we-gen Säuberung der Gaffen und Platze, AufhackendesEises, Aufspritzen wider den Staub und Abschaffungder allen oft bis in die Mitte der Straße reichende»Dachrinnen (>724) der strengen, sogar durch öftereHausuntersuchung controlirten Verordnungen , wegender Passier- und Aufenchalcsscheine, beyder Unzahlherrulosen Gesindels, — jener wider alle Hazardspieleund Wetten, aus denen täglich entsetzliche Auftritteder Verarmung, Zwcykampfe , Gotteslästerung,Duelle und Selbstmorde entstanden, wie denn schonin alrergrauer Zeit eine eigne Satzung den Wienernuntersagen mußte, auf öffentlicher Straße, Weibund Kind oder ein Glied zu verspielen, das