Band 
Vierter Band.
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I

Große Bauten.

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poldstadter Reuterkaserne, jene für's Fußvolk amSalzgries (»722 — 1724)/ alle erst vollendet durchdie große Theresia. Zur Sicherheit des Glacis wurdendie Reuterpiquette» errichtet und durch den Stadt-commandanten Lorenz Wirich, Grafen vonDaun,Turins tapfern Vertheidiger und Vater des Siegersbey Collin, Hochkirchen und Maxen, die Mauth-und■ Wachchauser an den Thoren erbaut (1722—> »724).

Josephs heitere Lebhaftigkeit war zwar vom Hofegewichen, der wieder ganz spanisch wurde, aberdieser, den sanguinischen Wienern minder zusagendeErnst war einerseits wieder gemildert durch Carls per-sönliche, im Begnadigen und im Wohlthun unermüd-bare Milde, andererseits durch seinen Eifer die edel-sten Talente um seinen Thron zu versammeln. „Dar-um," sprach er einst, „habe er die Hofbibliothek s 0nah an seine Burg gebaut!" Als einst derGraf Tarouca (derselbe, der auf die Frage, wie ersich denn unter allem Parreyenwechsel fort und forterhalten? erwiederte: „injurias l'erendo et gratiasagendo)” ihm die ängstliche Beschränktheit als daStrefflichste Werkzeug pries, antwortete Carl, mit ed-lem Stolze, durch ein bekanntes cakalonisches Sprich-wort: „freylich, schlechte Reuter können nur Schind-mähren brauchen!" — Die Musik liebte Carl leiden-schaftlich. Der, die Historie mit der Kunst innigvermahlenden M ü n z k u n d e war er so ergeben, daß,als er nach der Unglücksschlacht von Almanza mit demFürsten Anton Florian von Liechtenstein, einige Tagein Wäldern und Einöden herum irrte, gleich den Stu-

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