Wissenschaften und K ü n st e. 26g
zu Soissons stiftete er die freundschaftliche Ver-bindung zwischen der Congregatio,, St. Maure undSt. Blasien, und den beyden P eben von Molk.—.Die in der höchsten Gunst stehende Herzoginn vonPignatelli - Belriguardo, des Kaisers geliebtem Ge-fährten in Spanien, dem Grafen Michael JohannAl rhann vermahlt, („die spanische Althann,") ge-brauchte ihre» ganzen Einfluß milder edelsten Wärme zurEmporhebung der Künste, insonderheit der Dichtkunstund Mahlerey; in dieser Hinsicht darf den österreichi-schen Künstlern, ihr Joslowitzer Altarbild, der Chri-ftuskopf Correggios, nun in der Gallerie des Belve-dere > allerdings eine theure Reliquie dieser schönenund hochgesinnten Frau seyn, einer eben so warmenFreundinn des sanften Metastasi 0, als es die GräsinnAdam B a t t h i ü n y, dem g r 0 ß e n E u g e n bis ansein Ende gewesen — und was soll man von ihm sa-gen, dem die schönsten Zierden des B ü ch e r s ch a h e s,wie der Gallerie, dessen Pallast in der Him-mel p so r tga sse, dessen B e lv edere, dessenGrab in der.K r e u z k a p e l l e bey St. S te p h a u zuden Zierden dieser Stadt gehören, von ihm, dem Freun-de deK großen Leibnitz, der ihn zu Wien besuchte,mit deiner in beständigem Briefwechsel stand, über ei-ne in Wien zu errichtende Akademie der Wissenschaf-ten und (gelegcnheitlich des Übertrittes der Kaiserinnii>u' römischen Kirche) über eine Vereinigung der ge-trennten Confeffionen. Was er über das Studienwe-sen in Österreich überhaupt an Eugen geschrieben, wartrotz des llbergewichtes der Jesuiten, von nicht gerin-