Band 
Fünfter Band.
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i4 Verwaltung des Innern.

ern. Die Österreicher drangen bis ins Elsaß. Carl VITjlebte dürftig in eben dem Frankfurt, das über denPrunk seiner Krönung gestaunt. Daß der neue Kai-ser , „Lieutenant des allerchristlichsten Königs" bey dessenHeere hieß, war eben nicht gemacht, den deutschenNacionalstolz zu steigern!— Daß Friedrich (1744)noch ein Mahl in Böhmen brach , ihn noch ein Mahlin P rgg als König ausrufen ließ, errang ihm nurden traurigen Vortheil, nach drey Unglücksjahren,in denen sein Land eine Wüste und init mehr als40 Millionen Schulden belastet ward, in Münchenzu sterben (20. Jänner >745). Die Österreicher ero-berten Bayern zum dritten Mahle. Doch gab There-sia es drey Monathe daraus, im Füeßner Frieden,dem Sohne Carl Albrechts, Max Joseph zurück.--Sie hatte die Huldigung zu Linz empfangen und die Kro-ne Böhmens (>2. May >743) zu Prag,durch Liechten-stein , deil Ollmützer Bischof. Den Manderscheid, derCarln gekrönt, wollte sie nicht sehen, verzieh übrigensAllen. — Ihrem Gemahl Franz ward die Kaiser-krone zu Frankfurt an seinem Nahmenstage aufgesetzt.(4- Oct. >745). Tausende der getreuen Wiener ge-leiteten den vierjährigen Kronprinzen Joseph und dieErzherzoginen Marianne und Christine (27. Oet.)nach Klosterneuburg, wo sie auf der Donau dem er-habenen Kaiserpaar entgegenfuhren. Wie das kaiser-liche Leibschiff zu Nußdorf landete, (der Donauarmwar zu seicht, um die Fahrt bis zur Schlagbrückrfortzusetzen) tönte das Geschütz von den Wallen, Glo-cken und Musikchöre von, allen Thürmen. Der Einzug