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Theilung Pohl e n s.
»and und Marimilian, von den Erzherzoginnen Anna,Christina/ Elisabeth, Amalia, Josephs, Carolina undAntonia, über die Herrngafse, Freyung, den Hof,die Bognergaffe und den Graben nach St. Stephanhinzog. — In demselben Jahre feyerle» die Borh-schafter Spaniens und beyder Sieilien im liechrenstei-nischen Pallast in der Roßau und im harrachischen aufder Freyung die Verlobung der Erzherzoginn Josephsmit dem noch lebenden und jc(it im 66. Jahre regie-renden Könige beyder Sieilien, Ferdinand. — Imharrachischen Pallaste war der Hofraum mit dem Hauseselbst auf ähnliche Weise zusammengebauet und in einsverbunden, wie im May 1617 das Augarteng^bäudezum Vermählungsfest der Erzherzoginn Leopoldine.Doch die Trauer folgte der Freude an der Ferse. AnLheresiens Nahmensfcyer (> 5 . Oct. 1767) raffte dieKrankheit, die der Mutter geschont, die blühende Toch-ter zu Schönbrunn hinweg.
Während ein neuer sechsjähriger Krieg (1768—1774) zwischen R u si l a n d u n d d e r P f 0 r t e,den kaum wieder hergestellten Frieden neuerdings zustören drohte und die erste Theilung Pohlens(1772) und der Zuwachs Galiziens und Lodome-riens, Theresien mit den widrigste,, und schmerzlich-sten Gefühlen erfüllte, gingen die Anstalten des Un-terrichts und der Wohlthätigkeit, die Erneuerung, Er-weiterung und Verschönerung Wiens, Jahr für Jahrmit Riesenschritten vorwärts.— 1766 — 1768 erhieltdie Akademie der Künste ihre vollendete innere Ein-