Anstalten für Kunst und Wissenschaft.^
richtung und der seit >764 gefürstele StaatskanzlerKaunilz trat billig an ihre Spitze; denn der, welchernicht nur Ruhe von Außen, sondern auch Ordnungund Kraft von Innen hergestellt, dadurch aber ent-schiedene Achtung und vorcheilhafte Bündnisse bewirkthar, soll sich auch der edelsten Frucht solchen Ebenma-ßes und Wohlbehagens erfreuen — und diese ist d i eK u n st.
Teil V e r s0 rg u n g s - und A r m e n a » stal«ten Wiens, wodurch es alle Städte des deutschenVaterlandes überbothen, weiht sich ein eigner Abschnittdes ll. Jahrganges , darihuend wie rastlos auch hierinTheresia gesorgt, Schloß inid Herrschaft Ebersdorfdiesem Zwecke frey geschenkt, das noch aus der Ba-kenberger Zeit herüammende Bürgerspical von St.Marr, die Vorstadtspiräler, das spanische Spital undsenes am Rennweg, den Sonnenhofzu Margarethen,den Conlumazhof und das Backenhausel in der Wah-ringergaffe, den erzbischöflichen Garten in der Leopold-stadt und das große Arbeitshaus umgestaltet und ge-mehrt habe. — Auf 1767 fallt der Bau der Nun-tiatur am Hof, der ungarischen und siebenbürgischenKanzley in der Schenkenstraße, 1760) der Thierarz-neyschule auf der Landstraße, die 1778 in die Raben-gaffe übersetzt, >825 aber in nie gesehener Herrlich-keit hergestellt wurde. Die den Bibliocheksplatz vonder Augustinerkirche bis zur Reitschule einschließendeMauer wurde gebrochen und der dadurch gewonnenePlatz hieß der Zosephsplatz. — 1769 — 1771