Band 
Fünfter Band.
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Der großen Fürstinn Tod.

seinem Postzug erschossen, viele Häuser am Lichten-thal, Thury und Himmclpsortgrund zerstört, oderunbewohnbar gemacht, die ganze Stadt rundum dieWälle, eine Sekunde lang, wie vom gewaltigen Ruckeines Erdbebens gehoben, in der Stadt und in dennahen Dörfern, Dächer, Fenster und Thüren beschä-digt wurden.— Nur allein der, dicht am Pulvermaga-zin stehenden Schildwache wurde kein Haar gekrümmt.Sie wurde nur umgeworfen und zeitlebens taub. — ,Wenige Tage vorher hatte die Kaiserinn der hundert-jährigen Jubelfeyer der großen Pest bey der Drci-salcigkeitssäule am Graben, im prächtig verzierten Ge-wölk bey der weißen Taube, an eben der .Stelle beyge-wohnt, wo ihr Großvater Leopold inil seinem ganzenHause beyder ersten Einweihung geivesen. — Am 20.Nov. 1780 von einem starken Prustkacharr befallender am 26. höchst bedenklich wurde, verschied die gro-ße Frau am 2g. Abends um c) llhr, in JosephsArmen, im 64. Jahre ihres Alters, im 4 >- ihrerRegierung.

Es sey vergönnt, von ihr, zu der das Land unddas Haus Österreich und dieses Wien, das sieso geliebt, gemehrt und geschmückt, in jeder Gefahrals zur eigentlichen Landespatroninn hin-aufsehen sollen, noch einige Züge hervorzuheben,wie wir sie bereits anderwärts beschrieben. — S i ehat zuerst Einheit in den so verschiedenartigen öster-reichischen Staatenverein gebracht. Eigentlich hat erstsie den noch rauchenden Schlund der Religions - und