Band 
Fünfter Band.
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Der Pulverthurm. 43

brich, London gegen den Prinzen Heinrich auf den,unstreitig den größer» Feldherrn, Friedrich kleinlicheEifersucht bewies. — Durch zwey Feldzuge währteder Menuetkrieg von Stellungswechsel und kleinenPostengefcchten, über welchen London vor Ungeduldverzweifeln wollte. Theresia, an der Neige des Le-bens, wollte durchaus den Frieden und suchte ihn,selbst gegen Josephs Wissen und Willen. Er wurde(i 5 . May 1779) zu T e schen geschlossen. Von allseinen Ansprüchen behielt Österreich nichts als dasIn »viertel. — So gram war Theresia dem Krie-ge, daß sie einen, wenige Wochen darauf geschehe-nen Unfall als ein Nachweh und als eine Folge des-selben bezeichnete. Samstags am 26. Juny 1779Vormittags um 9 Uhr, flog nähmlich der mit Stück-munition fürs Heer in Böhmen angefüllte Pulver-t h ur m nächst der Nußd 0 rfer - Linie mit einemfürchterlichen Knall in die Luft. Einige schoben dieSchuld auf die Nägel in den Schuhen eines Artilleri-sten, die Feuer gegeben haben sollen. Andere aufsTabakrauchen. 25 Handlanger und Constabler wurdenso zerrissen, daß man ihre Körper gar nicht mehr,oder nur stückweise fand, viele Personen auf derStraße, in den nahen Feldern und Wiesen, durchdie zahllos umherfliegenden Kanonenkugeln, Haubi-tzen und Granaten getödtet oder verwundet, in derBrigittenaue, im Augarten Bäume zerschmettert,dem Prälaten Ambros von Klosterneuburg, der ebendie Linie hinunter nach Hause fuhr, ein Pferd auS