Band 
Fünfter Band.
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Eindruck u nd Folgen

fahrt für die alte nationale Kunst haben ? dieBesten waren. Eklektiker in der Kunst, Opti-misten in Staatsrecht und Politik. — Wel-chen Sinn sollten sie für romantische Poesie he-gen , die ihnen durchaus, so wie der göttliche Shake-speare, als geschmacklose Monstcuosität erschien.-— Durch die Abwürdigung der lateinischen Spra-che schwand auch mehr und mehr die gründliche Kennt-nis! der classischen Literatur, außer wo noch dieJesuiten- Erziehung einen festen Grund gelegthatte, wie in Sch i ttle rsb erg (der den Prater inder Römersprache besungen) und in Haschka, derüber so manches wichtige Ereignis; Wiens, lobenswer-thc lyrische Anklänge gegeben und viel später den from-men Wunsch aller Herzen in einem einfachen Volks-lied, *) angemessen ausgedrückt hat. — Denis hingmir Theresiens Tode die goldne Harfe auf, warf sichganz in seinen Beruf an der Hofbibliochek und sangzum ersten Mahle wieder am Schlüsse des Jahrhun-derts und seines Lebens, sein Schwannenlied. Alleübrige Poesie war in der That ein mühevoller Zieh-brunnen und unvollkommene, beschreibende oderLehr- Gedichte noch die höchste Hervorbringung;— übrigens hie und da Sylbcnvirtuosirät und Pu-rism, französische Schule und die sublime Richtung,die Poesie, damit sie doch auch nebenher nützlichsey, zu Philisterspäffen über das Mönchthum zu ge-

*) 17QÖ Gott erhalte Franz den Kaiser von Jos. Hayden inMusik gesetzt.