go Eindruck u. Folgen d. neuen Systems.
Forlschritt. Der Vordermann des/ von allen EndenDeutschlands auf diesen Brettern zusammenbeschwor-„en herrlichen Künstlerkranzes, F. L. Schröderbrachte nähmlich den Shakespeare und mit ihmeine ganze Welt charakteristischer Phisiognomieen,Ereignisse und Leidenschaften auf dieß Theater, öffne-te dadurch dem mimischen Talent die herrlichste Bahn,gründete zugleich eine Schule und einen Nachwuchs,der ohne würdige Beschäftigung seiner Gaben nie ge-deiht. Damit wich zugleich auch nach und nach dasEesvenst der alten französischen Tragödie; die uner-quickliche Gottschedische Schule war gleichfallswie die Spreu vom Winde verweht und den denken-den Köofenwar es nur mehr ergötzlich, wenn der ganzim ästhetischen Franzosenthum ertrunkene A y r e n h o f f,vor Erstaunen gar nicht darüber zu sich kommen konn-te, wie doch nur ein so gesitteter Mann, wie Wie-land seine Zeit damit habe verlieren können, denShakespeare zu übersetzen, der doch so roh, jaganz entsetzlich sey!! — Mehr hievon 'in derGeschichte der Kunst und insonderheit des Thea-ters in Wien, das Joseph als seinen erhabenenStifter verehrt.
Ewig und unwillkührlich neigt sich das Volk all-überall gegen Geschichte und Dichtung. „Diejüngste Tochter der Poesie" ward die Musik schonoft genannt. Von den ältesten Zeiten erkohr sie W i e nzu ihrem Lieblingssitz. Schon unter den Babenber-gern gab es hier Schulen für sie und Leopolds desGlorreicyen Hof war der Verrinigungspunct des Herr-