Josephs Ausgang.
Liebe zur Jugend und zum lauge vergessenen Volk,seine Schönheit und sein edler Siolz, d a s schwebteauf allen Zungen und die ihm am meisten entgegen-gearbeitet und Alles aufgebothen, die Zurücknahmeseiner wichtigsten Reformen, das Gedächtniß ihrerUnausführbarkeit und Ungesetzlichkeit, nicht etwa erstdurch seinen Nachfolger, sondern noch von seineneigenen bleichen Lippen zu erhalten, vergossen widerWille» heiße Thränen ob solcher Hoheit tiefem Fall —Die Haltungslongkeit des philantrvpischen C o s m o po-li t i s m, der Sieg der Nationalität waren durchdiesen Ausgang entschieden. — In voller Manns-krafc, im 4s)> Jahre, von peinlichem Siechrhumlangsam verzehrt, ein beständiges Wollen undnichr mehr Können, alle seine Lande mißtrauischbewegt, eines in offener Empörung losgerissen, einanderes, das ivichtigste, unter fremdem und feindse-ligem Einfluß, in den letzten Stunden der wildbrau-scnde Jubel über die abgenöthigte Rückgabe der un-garischen Krone, sogar der Bruder und Nachfolger-ferne von den geheimsten Wünschen und letzten Seuf-zern , d e r B u n d m i tF r a n k r e ich durch die, seitsieben Monden hell ausgebrochene Revolutionaus seinen Angeln gerissen, das Familie »bandmit Rußland durch den Tod der anmuthreichenElisabeth verblüht! —und dennoch keine Klage überalle die unaufhörlichen Streiche eines feindseligen Ge-schickes , sondern altrömische Selbstverläugnung undächt christliche Ergebung! — Diese Sinnesart aberhat das Getrennte wieder vereinigt. — Theresia