Band 
Fünfter Band.
Seite
111
JPEG-Download
 

111

Erzherzog Carl.

nal, wo möglich, bis Trieft fortzuführen / die aberdurch die natürlichen Hindernisse/ die dem Canalbanin Ofterreich beynahe eben so ungünstig wie in Englandgünstig sind und durch die eingetretenen Kriegsumständeins Stocken gerieth, bis endlich 162» dieser Canalganzdem Wiener Handclshause Fries übergeben wurde.

In das Jahr 1796 fallt die Errichtung einereignen Studienhofcommission. — Am Abend des 9.Jänners traf die endlich aus dem Gefängniß des Tem-pels befreyte und gegen die von Dumouriez überlie-ferten Conventsdeputirten ausgewechselte TochterLuowigs XVI./ Maria Theresia, nunmehrige Herzo-ginn von Angouleme über Basel und Innsbruck zuWien ein. — Am 3i. Jänner beging die GemeindeW i ede n den glorreichen Schluß des letzten Feldzugsdurch ein glänzendes Dankfest/ das zugleich für den,eben aus dem Felde zurückgekehrten und in jener Vor-stadt wohnenden F. M. Grafen Clerfayt, denSieger von Mainz ein rührendes Ehrenfest wurde.Aber wenige Tage darauf erhielt der immerfort krän-kelnde Feldherr die erbcthene Entlassung vom Oberbe-fehl. Ihn übernahm der 25jährige ErzherzogCarl, ein Kriegesfürst, von keinem andern Prinzendes ^Herrscherhauses übertroffen und außer Eugenvon keinem andern Feldherrn Österreichs, oft wie seinedler Urahn, C a r l v 0 n Lothringen, mit zahl-reichen Hindernissen, mit später, schläfriger, oftzwcy-deunger Mirwirkung, mit unzureichenden Mittelnkampfeud, Schüler bey Aldenhefen und gleich daraufein tapferer Vordermann bey Nerwinden, Sieger bey