Band 
Fünfter Band.
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120
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Der Frieden.

i 5 oo Mann stark, bildeten und sich durch einen be-sondern Eid verbunden hatte»/ nicht von einander zuweichen und jeden Feigen für immer aus ihrer Mitteauszuschließen. Sie erhielten eine eigene Aufgeboths-fahnc, die sie bey den Frohnleichnamsprocefsionenführen. Wie reichlich von allen Seiten Geld - undNaruralbeycräge zugeströmt, ist, auch da diese Lei-stungen 1800, i 8 c> 5 , 1808—i8o<j, i 8 i 3 wieder-hohlt und noch weit üb ertr offen worden sind,für Wiens edle Bürger ein unauslöschlicher Ruhm.—Der dadurch angewachsene Fond war so reichlich, daß1798 von dem Überrest, die häßlichen, stinkendenGrabe» rechts und links der Fahrstraße durch die Ja-gerzeil in den Prater, in gedeckte Kanüle verwandeltund ihnen ein regelmäßiger Ausfluß in die nahe Do-nau gegeben wurde.

Die Lage der Sachen war inzwischen wesentlichverändert. Die Tyroler harren den Feind aus ihrenBergen geworfen, bis nach Oberkarnthen und bis nachVerona verfolgt; das Küstenland war wieder erobert,die venetianischc Terra ferma in vollem Aufstande;die vom Rheine herbeygeeilten Truppen standen umSalzburg. — Bonaparte hierdurch im Rücken undFlangue bedroht, unterzeichnete.die Friedensprälimi-narien am 18. April zu Leoben. In Folge dessenkehrte das 'Aufgeboth, (18 Bataillons und 2 Eska-drons) am 3 . May nach Wien zurück Es formirtesich zwischen dem Schotten - und Burgchor in 3 Tref-fen , das erste vom G. M. Baron Schubirz, dasdritte voin G. M. Grafen Lichtenberg, das Mittel-