Band 
Fünfter Band.
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130
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i 5 o I n n e r c V e rw al t ii n g u. G e s e hg e b u n g.

W ü rte inberg, statt des Greisen K i n s k y, WicnsCommandant geworden. Die Stellung von Freywil-ligen , von Jägerkorps , von eignen Compagnien desHandelsstandcs ging nach dem Vorgänge von 1797mic patriotischem Wetteifer vor sich. Die Geldbeytra-ge allein betrugen über eine Million. Die JnsureccionUngarns wurde aufgerufen. In Bohmen, Mahrenund Schlesien that sich eine Legion von 25 Bataillonsunter dem begeisternden Banner und Nahmen desErzherzogs Carl zusammen. Wenige Tage vor demWiederausbrnch der Feindseligkeiten hatten die neuenWiener Bataillons ihre Fahnenweihe, zogen, dieHurh der Stadt den Bürgern überlassend, mit der Gar-nison zur Armee, trafen sie aber in Folge der Nie-derlage von H 0 h e 11 l i 11 b e 11 ( 3 . Dee. 1800)schon auf dem Rückzug vom Jini gegen die Enns, inSalzburg.

Zum zweyten Mahl übernahm der Erzherzog Carldie Zügel eines ganz aufgelösten Heeres (17. Dee.).Alle Masiregeln von 1797 kehrten wieder, die Abschaf-fung derFremden, die Requisition der Pferde und Ge-wehre, Approvisionirung und Befestigung der Stadt,Beyträge an Geld * Vietualien, Wein und Brannt-wein , Wäsche und Kleidungsstücken, Spitalerforder-iiiffen und Feldgeräthschafcen , endlich (28. Dee.) dasallgemeine Aufgeboth. — Der Armeeeommiffär GrafLehrbach, den (1796 — 1797) der Zufall auch zurersten rühmlichen Anstrengung der Tyroler nachInnsbruck verschlagen, unterzeichnete als Hofcom-miffär in Wien und war durch einige Tage, der Mit-