Innere Verwaltung «.Gesetzgebung. i 3 »
telpimct seiner Vertheidigung. — Aber schon am 5.und 7. Jänner 1801 wurden alle Schanzarbeiteneingestellt und das Aufgeboth wieder entlassen. DemWaffenstillstände zu Steyer (2.5. Dec.) folgte (9.Febr. i6vi.) der vom Grafen Ludwig Cobenzl undJoseph Bonaparte unterzeichnete Friede von Lu-n e v i l l e. — T h u g u t trat aus dem Ministerium ;Cobenzl war sein Nachfolger und an die Spitzedes gesammten Kriegswesens kam der E r z h e r-z 0 g Carl.
Auch einige denkwürdige Verfügungen, Bautenund Anstalten bezeichneten dies Friedcnsjahr. Unterm25. April erstoß das Allerhöchste Handbillet/ das allenBeamten einen eidlichen Revers abforderte, keiner g e-Heimen Gesellschaft Mitglieder zu seyn. —■Im May kam die Börse vom Faßel auf dem Kohl-markt in den Gundelhof am Bauernmarkt. — Auchwurde eine Bürgerspicals-Wirthschaftscommisston unterdem Vorsitze des Magistratsrathes Franz niedergesetzt.Es hatte nähmlich der, von Joseph II. anbefohlne Baudes Bürgerspitals ungeheure Summen gekostet, dieaufgenommen und verzinset werden mußten. SchöneRealitäten waren auf trockene Gefalle reducirc unddie Anstalt zu St. Marx schwebte in der Gefahr desVerfalles, ja der Auflösung. In wenigen Jahrengewann sie aber höheren Schwung und Fortgang alsje zuvor. — Am i3. Juny wurde das (statt der, imSiarhemberg'schen Freyhaus bestandenen Bühne)ncuerbaure Schauspielhaus an der Wienunter Emanuel Schicka ueber» Leitung mit der
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