Band 
Fünfter Band.
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132 Innere Verwaltung ».Gesetzgebung.

Tayber'schen Oper: Alexander eröffnet. — Am iU.Aug. geschah auf dem Glacis zwischen dem Burg - undSchottenthor die Vertheilung der, vom lebten Kavitelzuerkannten Theresicnordenskreuze durch Se. Maj.den Kaiser, in Gegenwart des allerhöchsten Hofes undeiner zahllosen Menge. Die ganze Garnison, vomHerzog von Würtemberg befehligt, war unter denWaffen. Die Invaliden, die Zöglinge der Ingenieur-akademie und der Erziehungshauser waren zugegen.— Am > 6 . Sept. legte der Kaiserden Grund zu der,seinen allerhöchsten Nahmen tragenden, Drucke bey denWeifigorbern. Mitten in der Donau, unter dem Bet-te des Fluflcs, auf trockenem Boden wurde der Rostauf Holzbürsten gelegt und der Grundbau mir unge-heuern Quadersteinen angefangen, auch an dem ein-zigen Pfeiler zum ersten Mahl ein Waffermesser, nachFus;, Zoll und Linien angebracht. Baumeister der Franz-brücke war der Freyherr Johann von Pacassi.—In demselben Monath begann auch die Saugammen-anstalt im Findelhause. — Am 3. Oct. erging derVerboth aller Winkelversatzörter. — Am 25. feyerteder önjahrige Cardinalerzbischof, Graf Christoph M i-gazzi den fünfzigsten Gedachtnißtag seiner bischöfli-chen Salbung und am 24 . Nov. starb der MarschallFranz Moriz Graf von L acy, Josephs Lehrer undFreund, Krieger und Staatsmann, der genialeSchöpfer der innern Ordnung und Verwaltung desösterreichischen Kriegswesens. Aus seinem (nun demfürstlich Kohary'schen) Haus auf der Seilerstadt woll-te er nach Dornbach geführt seyn, das er den Wie-