Band 
Fünfter Band.
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2 D e s Kaisers Worte bey der Heimkehr.

an die Stände des Landes unter der Enns und jenesaus Feldsberg an die treuen Wiener, theureDenkmahle des heiligen Bundes zwischen Fürsten undVolk gewesen, so erfüllte vollends jene Proclamationalle Gemüther mit der innigsten Rührung, durch dieder Monarch (Wien am i. Febr. 1806) die förmlicheBekanntmachung des Preßburger Friedens bezeichnete:

„Ich habe Meinen guten und treuen Völkernden Frieden gegeben. Meine Entschlüsse vereinten sichmit ihren Wünschen. Ich entsagte den Hoffnungen aufden Wechsel des Glückes, um mit Schnelligkeit dieGefahren und die Leiden zu entfernen, welchen Mei-ne blühendsten Staaten und selbst das Herz der Mo-narchie, Meine Haupt - und Residenzstadt, preisge-geben waren. Die Opfer sind groß, schwer rissen siesich von Meinem Herzen los; aber es galt das Wohl,das häusliche und bürgerliche Glück von Millionen,und Ich brachte diese Opfer. Die Segnungen, welchedie Rückkehr der Ruhe Meinen Völkern verspricht, sindMein Ersatz. Ich kenne kein anderes Glück, als dasGlück dieser Völker, keinen Hähern Ruhm, als Va-ter dieser Völker zu seyn, die an Biedersinn, an fe-ster unerschütterlicher Treue, an reiner Liebe zu ih-rem Monarchen und zu ihrem Vaterlande, keiner Nati-on Europa» nachstehen. Sie haben durch diesen schönenNational-Charakter selbst dem Feinde eine unwill-kührliche Achtung abgezwungen, in Meinem Herzenaber haben sie ein Denkmahl sich gestiftet, welcheskeine Zeit zerstören wird. Mit Rührung bin Ich inMeine Residenz, in den Kreis der biederherzigeil.