Band 
Fünfter Band.
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*4 Die Rüstungen.

tiogenitur rc. — Jede Vorstellung wurde nur durchHohn und durch Drohungen erwiedert und selbst nach denUnfällen der französischen Heere in Spanien, nach derZusammenkunft in E r f u r t, rühmte Napoleon ganz un-umwunden seine vermeintliche, äußerste Langmuthgegen Österreich! — Ein in allen seinen Zweigen vollen-deter , ehrsurchtgebiethender Vertheidigungs-stand war das einzige Mittel, den Augenblick un-heilbarer Erniedrigung und Schwächung und der un-rettbaren Auflösung zu entfernen.

Der Ausgang des Krieges von i8o5 und die noch vielunglaublicheren, über Preußen, erlisteten und errafftenErfolge, hatten in Bonaparte den Wahn erzeugt, auchdie Zerstückelung Österreichs werde das Werk einereinzigen Hauptschlacht und einiger unauf-haltsam er Gewaltmärsche in das Herz des Rei-ches seyn! Rasche Detaschirungen in die Provinzen wür-den (verbunden mit den gewohnten demagogischen Kün-sten) hinreichen, die divergirenden Nationalitäten, zumentschiedensten Separatism zu steigern. Derselbe eitleWahn, der ihn, nur vier Jahre später, zu M o s k a u inden Abgrund hinunterstieß, hatte ihm schon in Spa-nien, wo dieser unstreitig große Kriegesfürst den-noch den Gang militärischer Operationen, mit je-nem bloßer Occupatione» unbegreiflich verwechsel-te , blutiges Lehrgeld gekostet. Er hatte den Unüberwind-lichkeitsnebel zerstäubt und durch die Capirulation vonBaylen, der ungeduldig unter seinem Joche knirschen-den Welt ein eben solches Signal gegeben, wie einstNelsons Sieg bey Abukir! — Dennoch konnte die