iß Reserven und Landwehr e-.
noch einmahl so stark, als es beym KriegesauSbruchvon iün5 gewesen" — und auf die Thatsache, daß auchin Schlesien und im Warschauischen, zwey schlagfer-tige bvnapartische Heere stünden, der beyspiellose Nach-satz folgte: „der Krieg sey unvermeidlich, wenn Österreichjene Vrrtheidigungsmaßregeln nicht gänzlich zurückneh-me !!" Ein untrügliches Merkmahl von BonaparteSUngeduld, es zum Bruche zu bringen und Österreich vondem, durch ein halbes Jahrtausend behauptete» Rangim Rathe der Fürsten und Völker, zur untergeordne-te» Stelle eines rheinischen Dundeskönigs herabzu-stoßen. — Der spanische Krieg zersplitterte seineKräfte und verzögerte den verderblichen Ausbruch;aber es lag auch am Tage, diesen günstigen Augen-blick nicht zu benutzen, hieße sich von dem Zwingherrndie Gunst Polyphems erbitten, der letzte und umdesto sicherer ausgezehrt zu werden!
Als Napoleon von Erfurt in seinen knechtischenSenat zurückkam, der sechsrhalb Jahre spater, alsdas Blatt sich gewendet, seine Absetzung aussprachweissagte er: „in drey Monden würden seine Adlerauf die Forts von Lissabon gepflanzt, der brittische Leo-pard werde ins Meer gestürzt und binnen Jahresfrist inder ganzen pyrenäischen Halbinsel, kein Dorf mehr imAusstände seyn" ! — Dieser Prophezeihung schlechterErfolg und Österreichs kraftvolles Auferstehen *) sta-
’) Un grand empire (so sprach einer seiner unterrichtcte-sten Staatsmänner) si glorieux pendanf tant de sie-clcs, si souvent hutnilie depuis quelques annes, secoue,pour la quatrieme fois, le joug des revers et se pre-