Band 
Fünfter Band.
Seite
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Reserven unb L a ndw e hre. ig

ch i e galt, wo Österreich ohne Fremde, ohne Bundes-freunde, ganz allein den'Handschuh hob, wider denaninaßlichen Herrn der Welt!

Die Reserve sollte der Sammet- und Übungs-platz aller zum activen Heere Vorgemerkten , sie solltedie Pflanzschule seyn, aus der es sich rasch auf denKriegsfuß heben und seinen Abgang stäts mit geübtenLeuten ersetzen könne. Die Land wehre bildete sichaus allen Standen, umschloß die Blüche des Adelsund des Volkes. Sie wurde organisirt in Jnneröster-reich und Salzburg, dem Nachbarlande Tyrols, durchden Erzherzog Johann und Grafen Saurau, inWien und ob und unter der Enns, durch den Erz-herzog Marimilian, in Böhmen, Mahren und Schle-sien durch den Erzherzog Ferdinand und durch die Gou-verneurs Grafen Wallis und Lazanzky. Die ReservenWiens waren nach beendigter Eperzierzeit, schon am17. July an ihren Herd zurückgekehrt. Im halbenAugust waren die 6 L a n d w e h r b a r a i l l 0 n s vonWien in voller llniformirung, welche die Standeauf sich nahmen, mir Ausnahme des >. Bataillons,das von denjenigen, die es stellten, vollständig aus-gerüstet wurde, nämlich: r Compagnie von den Groß-händlern, 5 vom Handelsstand, 1 vom Magistrat,1 von der Porzellanfabrik. Am 1. Nov. manövrirtensämmtliche Bataillons aus dem Glacis vor dem Gene-ralissimus, der dem Erzherzog Marimilian seine in-nige Zufriedenheit über ihren Eifer und über ihre Ge-schicklichkeir bezeugte. — Der vom 28. Aug. bis 5 . Nov.in Preß bürg gehaltene Landtag, auf dem die Kai-

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