Band 
Fünfter Band.
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Reserven und Landwehr e.

serinn gekrönt wurde, bewilligte 12,000 Rekruten fürdie Linienarmee und die Personalinsurrection von5 a,000 Mann und 20,000 Pferden. — Es war inder That ein rührendes Schauspiel, ganz Österreichauf den ersten Wink des Monarchen, in ein einzigesgroßes Lager verwandelt, die Liebe für das Kaiser-haus, für die Ehre und Unabhängigkeit des Vaterlandesin solcher Gluth und gleichwohl ohne die geringste Un-ziemlichkeit, ohne die geringste Verletzung der bür-gerlichen Ordnung aufflammen zu sehen! — Nie hatder ausharrende Muth des gemeinen Mannes herrli-cher gestrahlt. <— Die Wiener Landwehre bey Ebers-berg, an der schwarzen Lacke, an den großen Tagenvon Aspern, Wagrani und Znaim, die Gratzec Land-wehre im Schütrkasten bey Raab, die Kaurzimer ander Felsenspitze von Kirchschlag, die Präger Landwehrein Dresden, durften sich an Kriegesmuth und Krie-geszucht, Veteranen und Eliten vergleichen. — Man-cher im Befreyungskriege von i 8 i 3 von Lätzen undCulm bis an die Thore von Paris rühmlich bekanntgewordene Nahme aus Norddeutschland fand damahlsin der Kaiserstadt ein gastliches Asyl. — Aus den tyr 0-lischen Bergen, dem alten Heimathlande nieverletzter Treue, kamen heimlich Abgeordnete nachWien, (20. Jan.—st. Febr. »809), unter ihnen derSandivirth aus Pafleyr, Andreas Hofer, dender Monarch (im Febr. 1820), nachdem er dreyzehnJahre in der fremden Erde zu Mantua geruht, durcheine Leiche nfeyer an den Gräbern Max I. undFerdinands ehrte, welche die treue Liebe Tyrols, wäre