Sie Tage v. N e g e n s k u r g u. E b e r s b e r g. 25
Geschütz und Gepäck auf freyem Felde gefangen hät-ten/ und nicht ein einziger Böthe der Niederlage ent-kommen sey! — Am 2 /,. wurden die/ in des Erzher-zog Johann Sieg bey Sacile über den NicekonigEugen eroberten Adler nach dem Zeughause gebracht.— Anders sielen die blutigen Würfel des Kriegesbeym Hauptheere. — Binnen fünf Tagen waren durchdie einzelnen Gefechte bey Arnhofen, Siegenburg,Rohr und Landshut/ die Österreicher durchschnitte»/in der linken Flanke und im Rücken bedroht und inFolge des Treffens von Eckmühl, nach heldenmü-thigem Widerstände /bey R e g e n S b u r g / (das derFürst Johann Liechtenstein just noch zu rechcer Zeitgenommen/) über die Donau unv über Chain undWaldinünchen ins böhmische Gebirge gedrängt. —Schon der 25. April brach den Stab über den H a u p t-zweck des Krieges und schlug die für Österreich sogimstige Stimmung gewaltig nieder. — BonapartesStolz führte ihn, statt die Trümmer des überwun-denen Heeres unaufhaltsam zu verfolgen, nach Wien.Binnen vier Wochen dorr einzurücken, verhieß seinersiegtrunkenen Armee ein übermüthiger Aufruf aus demerstürmten Regensburg. ( 24 . April.)
Des Feindes Abhaltung von Wien, dem Her-zen der Monarchie, beruhte auf der Wiedervereini-gung des Hauptheeres mit dein abgeschnittenen lin-ken Flügel unter Hiller. Dieß sollte bey Linz oder Kreiusgeschehen, allein der Feind drängte so luiaufhaltsam,daß Hiller den Donauübergang bey Linz unmöglichwehr vollbringen, sondern sich bey Ebersbe rg hin-