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Krieges nie in den geringsten Anschlag kommen und dieÜbergabe auch der, nur zur Deckung eines Rückzugesoder eines Überganges aufgeworfenen Feldbefestigung,geschweige denn eines festen Platzes, nicht um einehalbe Viertelstunde früher herbeygeführt'haben. EinEreignis; anderer Art beschleunigte die Übergabe. —Wie das Bombardement anfing, begab sich Napoleonmit dem Marschall Massena über Simmering zum Do-nauarm beym Lusthaus im Pracer. Er beorderte zweyCompagnien Voltigeurs, dasselbe zu besetzen. Meh-rere schwammen aus jenseitige llfer, höhlten einige dortbefindliche Nachen herüber, besetzten das Lusthaus undschlugen eine Eilbrücke, wahrend das Bombardementalle Aufmerksamkeit verschlang. Zwar widerstanden dieim Prater aufgestellten Grenadiere tapfer, aber ver-gebens bey dem heftigen Kartatschenfeuec vom jensei-tigen Ufer und der immer nachrückenden Feindesüber-macht. Massena drang in den Prater und es stand aufdem Puncte, daß die Besatzung der Stadt von denBrücken abgeschnitten würde. In diesem Augenblickeübertrug der Erzherzog Marimilian dem GeneralOreilly das Commando, zog mit den; größten Theilder Linientruppen r.nd Landwehren nach dem Spitz aufslinke llfer, und ließ alle Brücken hinter sich abbrennen.
Von der Seite des Burgthores stellte zwar derFeind aufdie gemachte Meldung, sogleich jede weitereFeindseligkeit ein, nicht so im Prater. Nach 6 Uhrfrüh stürzten die Franzosen, die Divisionen Saint Cyrund Boudet, ganz grimmig in die Iagerzeile herausund plünderten. Zwey Husaren hieben zwey verspätetebeschichte Wiens. 5. Dd. 2. u. 5 . Soft. 3