Band 
Fünfter Band.
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34 Bombardement u n b Capitul atioN.

Landwehrmanner nieder, die sich eben ins Gastha»-zum Lamm hineinflüchten wollten. Fast im gleichen Au-genblicke zerschmekterre ein Schuß vom rothen Thurmherüber, beyde Husaren. Zugleich ward aber auch aufjener Bastey die weiße Fahne ausgesteckt.

Zwey Stunden darauf ging die Deputation(Landmarschall Graf Dietrichstcin, der Fürst ErzbischofHohenwart, die Prälaten von Klvsterneuburg undvon den Schotten, Graf Veterani, die Freyherr» v.Barcenstein, Haan, Mayenberg, Sradthaupt-mann Baron Lederer, Bürgermeister v. Wohlleben,die Rathe Egger, Pink und Heyß) nach Mariahülfzum Gouverneur Andreossy, von dem ste zu Berrhierund endlich zu Napoleon nach Schönbrunn geführtwurden. Der sprach nach seiner Weise, lang und breitvon der Ungerechtigkeit dieses Angriffskrieges und beklag-„te das traurige Schicksal", das Wien ohne seine Schuldzugezogen worden sey, — Er, der des Krieges Schre-cken von Lissabon bis Moskau trug, sagte dem Erz-bischof einige harte Worte gegen das Kaiserhaus, be-schloß aber mit der Versicherung seines Schutzes fürPersonen, Eigenthum und öffentliche Anstalten, wiesich Wien desselben iBo5 erfreut habe.

Hinter dieser scheinbaren Mäßigung, brach abergar bald der verhaltene Grimm, daß sich die Thorenicht, gleich Jerichos Pforten, seinem ersten Trompeten-stoß geöffnet und er nicht gleich den Stuhl für seineIntendanten und Commissars Ordonnareurs hinsetzenkonnte, in dem Aufruf an seine Soldaten, in Aus-drücken hervor, der Schreckens zeit und des