D ie erste M ar ch f e l d s s chl a ch t v. Aspe r n. 3g
cher Gewalt vorprellten , daß das entgegenstehende Rei-terhäuflein wich, daß das Geschütz mir Noth gerettetwurde und das Fußvolk der eigenen Kraft überlassenblieb. Rings umzingelt und die zum Schutz Herbeyei-lende Reirerey nochmahls geworfen, wurde der Hel-denhaufe (es waren die Regimenter, Zach, Froon,Stein, Zetwitz, Joseph Colloredo und die LegionE. H. Carl unter dem F. M. L. Brady und den G.M.Koller, Buresch und Mayer,) vom General D'Espagneund einigen Wagehälsen aufgefordert, sich zu er-geben. Die Aufsorderer wurden vom Pferde geschos-sen , ein mörderisches Feuer auf i5 Schritte (aus 4»harten die Braven noch geschultert) wüthete in denReihen der Geharnischten, die in der Verwirrungnoch zwischen andere Jnfanteriemassen hineingerie-then, so daß der Tag von Aspern ihr letzter warund über 3c>oo CN^se auf dem Schlachcfelde gesam-melt wurden. — Napoleon selbst, der ihres unwider-stehlichen Durchbrechens Zeuge seyn ivollte, kaui indie größte Gefahr. Wenige Schritte von ihm wurdenseine Stallmeister, die Generale Fouler und Du-ro s n e l gefangen. — llm Eßl i ngen und seinen cre-naillirten Speicher, diese für des Feindes Rückzug soäußerst wichtigen Puncte, war ein neuer Kampf derVerzweiflung. Er war es um so mehr am 22 ., als derErzherzog durch brennende Fahrzeuge und mit Stei-nen beladene Flöße, des Feindes Brücke in die Lobauhatte durchbrechen lassen, ein Dienst, den die hoch-angeschwollene Donau an demselben Tage mehrmahlswiederhohlte, den Feind also auf die Lobau und aufden