4° Die e r st e M a r ch se ld s sch la ch t v. A sp e ni.
schon so gut als Verlornen schmalen Schlachtboden amlinken Ufer einengte.— Napoleon durchritt seine Rei-hen, ihnen ankündigend: „Die Zerstörung der Brücke„sey ^ein eigenes Werk, er habe ihnen keine„Wahl lassen wollen, als zwischen einem entscheidenden„S i c g oder unvermeidlichem ll n t e r g a n g." Dochder Österreicher eoncentrirteS Feuer aus einem so be-schrankten Schlachtfelde, wo alle Batterien sich kreuz-ten, raste grausam in den Reihen des im Andenken sovieler Siege immer noch unerschütterlichen Feindes.Die österreichischen Generale drängten sich allerwärtSan die Spitze der Truppen. Der Erzherzog selbst ergriffdie Fahne von Zach und flog überall hin, wo die Ge-fahr am dringendsten schien. — Des Abends sas; Bo-naparte, den Kopf in beyden Handen, lang auf einemBaumstamm, horte unbeweglich und unempflndlich, dieVerwünschungen und den Hohn^'einer von Efilingenherüber defilirenden Soldaten, — und fuhr dann, gleichdem besiegten Lerpes, in einem Nachen nach Ebersdorfzurück. Mit ihm waren: Berthier, zudem er keinWort sprach, als: „daran finde ich doch wahrlich nichtsbesonderes, daß man auch einmahl eine Schlacht ver-„liert, wenn man deren vierzig gewonnen hat!" —Czernitschew, Adjutant des Kaisers Alexander (derihm vier Jahre darauf ein unwillkommener Begleiteraus Rußland und Deutschland hinaus war) und dertodrlich verwundete F. M. L. Weber. Ihn wollte erals die einzige Trophäe dieses Tages durchaus nichtmissen, und ließ ihn aus seine Bitte zu seiner Schwesterder verwitweten Burginspectorinn Brande! in die Burg