LXXVIII
U rkllndenb u ch.
Fuez und untzt auf die handt und rot Hosen, uber densel-bigen Rokh gelegt ai» weyzzes Hemd von leynentuch ainersvau kürtzer dan derRockh, und umb die Ermellu, dieenger sein sollen vier vinger, daz genant ist ain roket,darüber ainen Mantel vac offen, genant ein chappen,und nach syt der Cardinel, der auch rott sein soll, der habanff der leuckcn Seiten ain guldein chräwtz, daz au derleng und etwerchs hab ein völlige manS span, und an derprait zwayer vinger, ze einer gedechtnuz des pluks unsersHerrn Jesu Christi, daz uns erledigt hat von dem ewi-gen tod, und ze ainer gedachtnuz der weizze, und allerheiliasten Eren der himelischen Maria Gots Mueter, undze crvvllung der offenbärung und löblichen wlrden deshailigen christenleichen gelaubens mit dem chräivtz, als»das sy auS demielbigen gewand, wann sie nicht plös undan ier ain sein, zu kainen zeiten nimmer kommen sollen,sy mugen aber under demielbigen gewand tragen pelz,kürsen, und seideney tuch nach geleqenhair des jars, anhitz , und an kehlten. Wer auch daz die vorgenanteuProbst. Guster Techant, Sancher, oder Chorherr ze dhai-nen zeiten ausransen muesten, und wurden über Beideso mag ir igleichcr gefuereu raysgewant, mit Stiffaln»svaren, Gugeln, huettlen, rokhen, gemainen Manteln,daz doch alles rott sein soll, und der mantel bezaichnetMit dem vorgenanken guldein Ccawtz, als im daz allernutzist ist, doch also, daz die zaichen des heiligen Crawtzvon in nicht chomen, und auch dhain messe hör, nochtag-zeit sprech, an daz vorgenant Hemde, genant rufit. Istaber daz er in Gotsdienst stet, oder ist in seinem tum,oder in andern kirchen, so mag er tragen allerlav meßge-wandt, Gaffeln, alben Stollen, handtuanen, umbar allSubtil und dallmarig, oder chorchavven, als dan dergoisdienst vodert, den er begent ist, und mag dieweillwoll abtun die chapven, oder den mantel. auch soll derProbst swenu er in seinen chor, oder in andern Stiffren