Band 
Fünfter Band.
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CIX
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CIX

urkIt nde nbu ch.

fcv Eamer gehörnt in allem dem Rechten als die Hausge-nossen v»d der Münster, Es sol auch dhainem Goltsmiderlaubt sein, Goldsmidwerich ze würchen, vnd §e arbait-ten, Er hab dann vorgewunen Purgerrech t, vnd desM ü n ss m a i st e r willen, vnd hab auch offen brief versi-gilt mit Jnsigeln derStat, doer geporn vnd erc-zogen ist, mit dem er beweis gelegen hait seinerk u n st, seiner frümkchait, vnd da; er den Maistern daselbs antrew vnd wanndlung wol geuallen hab, Wenn auch das ge-schlecht, so sol er volles Recht haben ze würhen vnd dassclbRecht erb e t vnd geuellet auf seine bind, vnd kindeskiud, werauch vnder Jn newer maister wirket, vnd den die Maister-jchafft angeerbt hat, der sol geben durch gots willen vnd durchfand Eloyen ere, ainen virdung silberS nach gnaden. ErbetIn aber die maisterschafft nicht an, so sol er geben, drey vier-dung. silberSvud mit demselben stlber, sol man bestatten vndbegrabe» die maister der Goltsmiden, vnd auch den Ar-men Maistern, die nicht mer würchen mügen, an Jrernotdurfft zehilff kömen, Derselb den die Maisterschafft,nicht angeerbt ist, sol dem Münssmaister geben auch aufgnad ain Vierdung silbers, das er Im berait sey ze vol-füren seine Recht, Die maister füllen auch zwei, erbcrmann vnder In secze», vnd kiesen die Jr aller werich be-schämn vnd versuhen, das es gerecht sey, vnd fünden syicht vngerechts werichs, daz füllen sy pringen an denMünffmaister, vnd an die Hausgenossen vnd wolt In Jrkainer. des wider sein, das füllen sy aber bringen an denMünffmaister vnd der sol darczu tun nach Rat der Haws-genosscn was villeich ist. Auch sol der Goltsmid yegleicherwürchen gut werich gold, das zwainczik kurat hab, vndgut stlber, also das alles Goltsmidwerich von stlber, wiees genant sey bestes bey ainem lor, vnd nicht «rger an-geuerd, Es sol auch nyemant Gold noch guldein kleinat,auswendig röter machen noch vergulden noch chaincn Val-schen stayn in Gold legen, Auch sol nyemant Chupher,