cxxxhi
u r k u nd e n b u ch.
haben Von aiuSSterczermaister vnd der petl erwegen, dabey es Hinfür Ewigclich belciben, vnd also ge.Halden werde. In ansang svl ain yeglicder Sterczermai-ster, der hie von B u r g e r m a i st e r vnd Rate yn zuzeiten gesaczt ist, gewalt haben, »ber all vnd yegleichStecczer vnd petler. Man vnd weib Jung vnd allt, wasder hinsein vnd herchömen, kund vnd scömbs anausczug.Auch all vnd yeglich Jrvnfür vnsitligkait, vnd vnvrdnung,oder Vnczimliche Hanndlung, der er sich erkundet, an al-len ennden, wie vnd wann er sölichs erfert zepessern vndzestraffen, des ersten mit stiller gütiger Warnung vndvn-derweisung, Qb aber daz nicht hulff, dann offennlich mitden P r e ch e l n die auf den freithöfen darczu ge»ocndt sind. An welchem dieselb Srraff zeuerpessrungder sitten, nicht fürtragen vnd Helffen würd , dieselbeperson sol dann der Sterczerinaister ver Straffen inS t ö k ch e n oder in ander weis als sich dan wirk gepürn.Was aber sachenn des plutes wer», die verdambnuss derglider oder person antreffen, die füllen gestrafft werdendurch die den daz Rechrlich zugehäret, an Irrung desSlerczermaister, wie sich daz nach gelegenhair der schuldpillichen gepürdt. Item der Sterczerinaister sol besonder»lich fleissig sein Kuntschaft zehaben. vnd zewiffen, wo vndwie sich die petler enthalten darumb das nyemand dazallmusen neme, in petler weis, wedersrömbder nochkun-der. Er sei dann des Redlich vnd erhafftigilich notdürftig.Was er dann derselben menschen wais vnd in geornden-ten stannd oder Leben an pöse ebenpilldung erfindet, den-selben sol erlaubt sein Zepetln vnd daz Albmusen zene»wen. an offennbarn steten, vnd nyemand andern. Dochalso das Jc yeglichs So es zu seinen beschaide» Jarn kä-men ist, das kristenlich gebet« als pater noster. Aue ma»ria, vnd den Heiligen Glauben ordenlich betten künne,Dnd darczu ainst Im Jar zum mynnisten als zu Osterngepeichtet, vnd das Heilig Sakrament vnserö Herren Jes»