CXLYI
Ur k u n d e n b uch.
dingen ain gleichen kauf zu seczen rc. Also ge-ruch ewr kaiserlich maiestat, zu wissen das vns nicht;lieber wer denn das wir solch ordnung künden odermochten betrachte» wann es zu vordrist für vns burgerwernach dem vnd wirvon akcherpaw pnd viechnichts aigens auf dem land haben, des wir vnsbetragen möchten, Sünder alle ding auf dem markhthie kauffen m u ss e n nach gelegenhait der czeit, vnd desherfürns der gesst Also das wir darjnn kain vortail haben vndalle phenbert welcherlay die sind als Hoch müssen heben alsdie frömbden, doch so sein wir nach ewrer k- g. geschefftvnd begern mitsamdt ettlichen der Genanten vnd ausder Gemain mit vlels darob gesessen vnd nvtdurftiklichdaraus qeredt vnd vinden menigerlay Irrung die vns inden fachen begegnet dardurch alle vaile phenbert aufslaggewonnen vnd nicht wol stet kauf geseczen mögen, vnd istdas die erst Irrung.
Das Land Österreich hat von alter her ge-braucht, klaine Münß als phening vnd helb»ling damit sich meniclich Edel vnd vnedel geistlich vndweltlich vnd auch die Gesst habent betragen, so der aberyecz vorhanden ein wenig ist, Sünder allain diekrewczcr vnd ein wenig klain gelt des sich dochder pawman auch die Gesst, die Jr gut vnd warherfurnt miksambt vns betragen müssen solchs ist ainmerckliche vrsach des aufslags wann so ain arm er-nt an kauffen will vmb ain phening oderh e l b l i r- g nach dem vnd in alter g e w o n h a i t her-komen ist, so hat er der klain münß nicht, gibt erdann ain krewczer aus, so hat man Im das vbrig klaingelt, vber den vhening oder helblinq her aus nicht wi-der zugeben wann der klain munß ist zu wenigdas macht zumal grosse Irrung vnd k e w ru n g wanndie Munß der krewczer ist dem Gemain mann gar zu swerEs wer dann das klaine Munß als phening vnd helbling