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Deßgleichen ſollen die Burger der Statt Steinſo ennert der Rheinbrugg wohnen/ ſant ihrem Ge-meind Bahn und was darinn begriffen/ von derThurgaͤuiſchen Regierung und Lands Herꝛlichkeitgeſoͤndert ſeyn und zu der Statt Stein gehoͤren/ nutVorbehalt Lobl. Staͤtten Bern / Freyburg undSolothurn habender Rechten.
Hierbey aber verſprechen beyde Lobl. Orth Zuͤ-rich und Bern die Latholiſche in dieſen erzellten Staͤt-ten und Landen bey einer vollkom̃enen freyen lebnngihrer Religion: deßgleichen auch die darinn ſich be-findende Stifft und Lloͤſter bey ihren Hab und Guͤ-tern/ Recht und Gerechtigkeiten/ Einkoͤnfften/ Zinsund Zehenden: Nichtnunder auch die Inn - und Auſ-ſere Gerichtsherꝛen und Particulares bey ihren ha-benden Rechten verbleiben zulaſſen/ zuſchuͤtzen und zu-ſchirmen/ auch die Statt und Burgerſchafft zu Ba-den alſo miltiglich anzuſehen/ daß ſie ſich derſelbenGnadenzubefreuen haben werden.
Gleichfahls erklaͤhren ſich beyde Lobl. Staͤnd Zuͤ rich und Bern der Lollegiat-Stifft St. Verene zuZurzach zu Ihrer wider Beſtellung ledigfallenderProbſten/ Decanat, Luſtorey und Chorherꝛeyen/ſamt andern darzu gehoͤrigen geiſtlichen minderenStellen/ je eine Vacanz auß der Lobl. V. Latholiſchen
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