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Friedens-Instrument zwüschent denen lobl. Eidgnössischen Ständen Zürich und Bern einer- und Lucern, Uri, Schweitz, Underwalden Ob- und Nidt dem Kernwald, und Zug samt dem ausseren Ambt anderseits, zu Arauw aufgericht, und geschlossen, den 18. Julij, 9. und 11. Augustj, des 1712 Jahrs
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10
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Orthen Burgeren und Landtleuthen die andere Va-can aber auß allen Lobl. Eidgnoͤſſiſchen Orthen oderdero Angehoͤrigen Alternative und ſo fortan/ untergleicher Abwechsluung zuergaͤntzen/ und es bey demvor diſem beſtimten Kegali verbleiben zelaſſen.Flithi auch den Lobl. v Catholiſchen Orthen/ ſowol als allen der Eidgnoßſchafft An- und Zugehoͤri-gen/ koͤnfftig wie vorhin beſchehen/ freyer Handel undWandel in Krafft der Puͤndten/ jeder weilen derſreye Paß und Repaß auch Zu und Durchfuhr allerSach- und Wahren ohne neuerliche Beſchwehrdund Auflag durch die abgetrettene Land zugeſtatten:Gleich dann auch beyde Lobl. Orth Zurich und Bern das Reciprocum ſich vorbehalten: mit der fehrnerenErlaͤuterung/ daß diejenige/ welche de dato innertzweyer Jahren friſt mit ihrem Hab und Gut auß o-bigen Landen hinweg nicht aber auſſert die Eidgnoß-ſchafft ziehen wolten keinen Abzug zubezahlen ſchul-dig ſeyn: diejemge aber/ welche nach diſer Zeit in einander Orth/ es ſeye inn - oder auſſert der Eidgnoß-ſchafft hinziehen wurden/ den gezunmenden Abzugerlegen ſollen/ alles in dem Verſtand/ daß Lobl. OrthsGlarus an obige Land und Leuth habende Recht be-ſtermaſſen reſerviert ſenn ſollen/ wie vorgemeldet.

Danne ſo ſolle auchZum