A Von der gruͤndlichen Naturphyſik
Denkungskunſt will nicht zureichen, woferne das obere We-(en dabey nicht eingeſehen, und erkannt wird, woraus dießuntere allbier feine Vollkommenheit erreichet. Die Grund-(àge des mineraliſchen Reiches ſind ſchwer zu eroͤrtern, nochaus deren verborgenen Einſichten Vernunfiſchluͤſſe zu mas.chen, wenn uns das Vorerwähnte ermangelt.
2. Anmerkung.
Man hat ſich lange Zeit her in Schriften bemuͤhet, dieDu kung der oberen Region, als ein unnützes,(doch unttekauntes) Weſen, von dem mineraliſchen Reiche gaͤnzlich abszuſondern; ia Mepnung, die Metalle wüchſen ihrer geſchaf.fenen Art nach, einmal wie das andere, alſo in der Erde,ehne weitere Bephülfe der oberen Win kung; ja diejenigen,welche noch einem jeden Metalle hierbey einen besonderenSamen zuerkannt haben, ſchreiben deren Wachschum ein-zig und allein nur dieſer erſten Wurzelkraft zu. Daß aberunſer oberer Luftkreis, der doch zu der Erhaltung und Ver-mehrung aller aͤußerlichen und innerlichen Geſchöpfe dieſerErde, von Gott, dem Schoͤpfer ſelbſt, dazu beſtinmme: undverordnet ſey, erweiſt uns die vielfältige Erfahrung;— imedem nicht allein die Creaturen dieſer drey Naturreiche ſon-dern der Menſch ſelbſt, als der concentrirte Mittelpun't desganzen Univerſi, feines. irbiſchen Leibes Erhaltung aus dieſeroberen Luft durch das Odemholen beſtaͤndig zu genießen gat.
3. Anmerkung.
Wollen wir unſer Augenmerk allein auf die Creckurendes mineraliſchen Reiches wenden, die Erhaltung und Ver-mehrung derſelben uberhaupt in denjenigen natuͤnichenUmſtänden zu betrachten, wie dieſelben in der Gene ationihren Anſang erhalten, und durch die Eraltation endich inihre Fixitaͤt und Auszeitigung gebracht werden: fo wid fid)nach der wahren Erkenntniß dieſer geheimen Wirkung fin-den, daß ein ſolches ebenfalls durch die Wirkung des obern
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