aller Kraͤfte des mineraliſchen Reiches. 25
Anmerkung.
Die Antmalia vermehren fid), ihrem verborgenen Na-turtri ebe nach, durch fid) feb; und in dem vegetabiliſchenSeicoe iſt uns fo viel bewußt, daß ein jedes Gewaͤchs, Baum,Staude, Wurzeln uoo Blumen, ihren beſonderen Samenhaben, und zu der weiteren Vermehrung mit ſich fuͤhren, besren Wachsthum und Aus zeitigung durch die oberen Kraͤſtegeme bret und erhalten, auch durch der Elemente Wirkungbewerkſtelliget wird. Die Mineralien und Metalle habenauch einen Samen, welcher durch die oberen Aflra geſtaͤrket,und in eine begreifliche Coagulation in die Erde gebrachtwird: es geſchieht aber dieſes auf eine beſondere und unſerenAugen unſichtbare Weiſe; daher wir, ohne weitere Staturebetrachtung und pppſikaliſche Einſicht, durch die Gopmie undZerle gungskunſt, hievon nicht viel zu ſagen wiſſen.
6. Grundſatz.Die erſte Univerſalfeuchte ift an den Creaturen des
animaliſchen und vegetabiliſchen Reiches am. besſten zu erkennen.Beweis.
Die ebere Univerſalfeuchte der Luft, durch welche, ofterwähnter Maßen, wir Menſchen, nebſt den Creaturen desanimaliſchen Reiches, allhier unſer$eben durch ein beſtaͤndi—ges Odemholen, oder beſſer, durch friſche Luft ſchoͤyfen, er -balten, iſt auch die Erhaltungs- und Vermehrungskraft derMetalle und Mineralien auf ben Erztgaͤngen in dem Inner-ſten der Erde; und werden ſolche ebenfalls durch eine ma.gnetiſche Anziehungskraft, alfo erhalten und geſtärket: obdarſeibe ſchon in dieſem Naturreiche, auf eine andere Art undWeiſe geſchieht, als bey ben Creaturen des animaliſchen Rei ·ches. Allen Naturliebenden wird bekannt ſeyn, daß dieſeUniverſufeuchte in den Animalien und Vegetabilien über»
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