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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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wie auch Metallen und Mineralien. 71. Schluß.

Dahero ſind alle metalliſche und mineraliſche Erzte, aufihren Gaͤngen der Erde, eine Ausgeburt der Hitze und Kal.te;(als woher deren erſte Samen-Art auch herzuleiten iſt,)welche aber in dem mineraliſchen Reiche ſich unter einer ganzandern Weſenheit offenbaren, und uns durch ſolche Wir-kung dasjenige Erkenntniß rauben, die erſte Materie derMetalle ausſindig zu machen.

5. Anmerkung.

Wenn wir die naturliche Wirkung unter Hie und Kaͤltegruͤndlich einſshen, und uns dadurch einen wahrhaften Begriff von der Generation des mineraliſchen Reichs und deſ-fen erſten Anfangen machen wollen; fo münen wir dieſelbein der obern Region aufzuſuchen wiſſen, als wovon das Uln-terc allhier fein eben, Wachsthum und Vermehrung erhaͤlt.Dieß iſt der Spiegel, worinnen die zarte Natur in ihrer er-ſtea materialiſchen W. ſeuheit zu ſehen und zu erkennen iſt.

2. Grundſatz.

Aus Schwefel und Salpeter entſteht die maͤch-tige Wirkung unſerer obern Luft. Dieß iff die erſteBegreiſlichkeit der obern ſyderiſchen Region, moreaus die Bildung der Creatur im Irdiſchen entſtanden, und woraus alles unter der elementiſchen Wirkung allhier ſeine körperliche Weſenheit erlanget hat.

Beweis.

Igenn wir die obere Lost in der Geſtalt und Weſenheltbetrachten, wie fie fid) in ihrer oͤſtern Wirkung durch die Grſahrung ſelbſt erzeiget, und durch die bekannten Gewitter inDonner und Blitz offenbaret; fo werden wir augenblicklichülerzeuget ſeyn, daß ſolche ſchnelle Entzündung und praſſeln.dis Donnerwetter aus nichts anders, als aus Salpeter undEchweſel beſtehe, und daß alfo unſere ganze fuft mit deralei-

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