248 Von den Erztgebirgen, Bergweſen,ee eee ee e e
Das XIV. Capitel.
Von der Beſchaffenheit und Weſenheit derGeſteine, weiche kein Metall geben, und doch in dasmineraliſche Reich gehoren, auch denen Metallen
im Roͤſten und Schmelzen dien—lich ſind.
1. Anmerkung.Gy: Stein-Reich, ob tai loe Khen jedermann vor 2.
gen liegt, iſt ſeiner fouzerbaren Betrachtung wegen.nicht ohne Autnerkſamkeit auf die Seite ub fes; und die—ſes, weil ſoſches eines Teils mit unter das mineraliſche Reichgehöret; und zwertens, weil ſolches der erſten W. ſenheitnach, mit den Metallen homocen ii: ja, weil die Metallealle in den Steinen, als in ihrer ordentlichen Nri geheri-ret und gezeitiget werden.
J. Grundſatz.
Die vollkommenſte Art der Geſteine ick dieDurchſichtigkeit.
Beweis.
Es wiget uns die Natur in dem fegeitannten. Ctein,Reiche, daß ſie ihren Sroßten Fleiß und Geſchicklichkeit an»wendet, an denenſelben die Durchſichtigkeit zu bewerkſtelli.gen; weil ſie uns an ſolchen ſender Zweifel ihr Meiſterſtͤckzu erkennen geben will: ja, in denen Erzt-Gaͤngen, wo ſiedas Geld auf das reinſte und feinſte zu treiben ſuchet, bemu—bet fe fib, fo viel ihr moͤglich ift, die Durchſichtigkeit zu be.obach ten; denn in denenſeſben mag fie, ihrer Gewohnheitnach, die Plotalle in die koͤchſte Eraltation bringen: je rau-her und grober ader ein Stein iſt, je ungeſchlackteter werden
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auch die Metalle,
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zog.