252 Von den Erztgebirgen, Bergweſen,
denſelben wieder viel abſetzet und abſchlaͤgt: zudem des tensſchen deben nicht zureicht, ein merkliches Wachsthum an fol.chen Bergen und Felſen zu beobachten: dahero wir auchohne vorangemerkte Ueberzeugung nicht erkennen moͤgen, obdie Felſen oder Berge in ihrem Wacheldume etwas zuge-nommen haben.4. Grundfatz.
Quarze und andere Arten weiße kieslichte Citesne ſind leichtfluͤßig, und geben auch denen metall:-ſchen Erzten einen Fluß zum Schmelzen mit.
Beweis.
Die Quarze und Kicſel, Arten ſind die reinſten Geſteine,darinnen ſich die mineraliſche Schweflichkeit noch nicht ſodurchgezogen und ausgebreitet hat; welches in ihnen diegreze Harte verhindert, dabere deſſen Matur Feuchtigkeitned) nicht ſo ſehr vertrocknet, ſondern nur coaguliret worden:dadurch iſt ionen die groͤßte Leichefluͤßigkeit zugecignet undangediehen, welches ſich an denenſelben augert, wenn[TAder Erfahrung nach, durchs Schmetzen ein ſehr reines Glasvon fid) geben, das eine beſondere Leichtflußigkeit von fid)zeiget. Dahero dergleichen Quarze oder Kieſelſteine ſchonlinge in den Schmel: Hutten, zu denen ſtrengen metalliſchenErzten zu ſchmelzen fab. genommen worden, um dieſellendadurch mit leichtfluͤßig zu machen.
Schluß.
Weil bey der Erzeugung der Metalle und Mineralienganz natürlich iſt gewiefen worden, was die Quarze und Kie-ſolſteine fuͤr einer Weſenheit, und woraus dieſelben entſpreſ-fen fub; auch daß dieſelben die Strenge des Schweſelsnoch nicht fo ſehr durchſogen, und, wie die andern klinmn-richten und ſchinnurichten Geſteine, dadurch ſtrenafluͤßtg cz«nacht hat: ſo iſt daraus leicht zu ſchließen, daß deſſen iid teigkeit, ſeiner glaſichten Wiſengeit nach, denen metall.ſchen