258 Von den Erztgebirgen, Bergweſen,Schluſt.
Es bleibt alſo der Schluß, daß, aller Menſchen Geſtänd—niß nach, in dem lebendigen Kalk eine heimliche und amrſorſchliche Weſenheit versorgen liege. und eren noch nicheoffenbar iſt, was für cine g.oeime 9OGlora cette in pommineraliſchen Reiche, durch ſcine ſcutige ke ebase, voidtet. Den Vitriol reintget er, daß er einer ganz leſendere We—ſenheit wird, wenn f. ine Solution gekocht, und mit ciner! Pul.veriſirten Kalk präcipitiret ieito, une dieſes in ſolctem& ed benetlichemal wiederhole et. Dice Selution alſo, n np nicht mehrgrün, ſondern weis aus ſehen, und in feinem Edeporiren einenVitriol anſchießen, wie Munxan plumot cm. der ſich in einengelben Liquor reſoloiren muß, wenn der Vitriol venckiſch geeweſen und fid) mit dem Kalk recht pracpilirel.
6. Anmerkung.
Der lebendige Kalk, der aus dem Marttor ſeine i leeſtand hat, und an vielen Orten davon gebrannt und derſerti—get wird, davon bie ſogenannte Kalk- Grüne, efmocit DO ickauin Churſachſen belegen, ein ſonderliches 3 Sogni geben aun,ift einer ſehr feſten, ſeurigen Weſenheit, zu der Chomic undMetallurgie dienſtlich zu gebracchen. M on einem Wuwird vieles geredet; ich habe aber aus der Erfahru:" deiben gefunden, daß ſich ein ſolches nicht loschen mag, iildern der Kalk in aller feiner. Subſtanz cine felipe; eurigeWeſenheit ausmachet.
9. Grundſatz.Der lebendige Kalk vr unt, die flüchtigen metal-liſchen Erzte damit abzurdſten, deren Wildigkeit dadurch zu daͤmpfen.
Beweis.
Dieſen Beweis mag man piper, wenn man bey(adit
gen Geold-Erzten denselben mit halb- pulveriſirtem Schwe-fel vermiſchet, die Erzte damit im Rioſten beſchicket, und denat