wie auch Metallen und Mineralien. 259
Sb oft mit Kalk angemacht, oder mit Leimen vermiſchet, betader, und afe roͤſtet; oder auch unter die Haͤlſte Steinkohlenklargepocht vermiſchet, und den Roſt hievon wohl ausbren—nen läßt.(Man muß aber hiebey wohl zuſehen daß mantin reize Gold-Erzte bat, die in einer talkichten Weſenheit be—ſte pen, und keine Kupfer-Erzte dafuͤr ergreifen, ob ſolcheauch(dien etwas Geld halten; denn dieſe ſind allbier nichtgemnepnet). Dieſe Roſtung muß unter ſolcher Beſchickungverſchiedene male angeſtellet und wiederholet werden, undwenn es mit Steinkohlen verrichtet wird, der Roſt jederzeitgut ausgebrannt werden;(o wird fid) alsdann im Schmel—zen etwas Sonderliches zeigen.
Schluß.
Die Erfahrung bey der Röſtung der rite bezeuget, daßder Kalk zu der Schmelzung derſelben nuͤtzlich und dienlichfiv; daher aus ſolcher geſchloſſen wird, daß die feurige Kraftdieſes Subjects, bey der Feſtmachung derſelben ein ziemli—ches mit beytrage, und daher ein unentbehrliches Mineral(co, die natürliche Zieftung und Schmelzung derer metalli—ſchen Erzte damit zu bewerkſtelligen.
7. Anmerkung.
Unter der oben beſchriebenen Beſchickung der Gold—Erzte, muͤſſen aber die gelben Kies-Arten nicht verſtandenwerden, welche ſich auf den Erzt-Gebirgen auch mit befin—den, und von denen, durch andere Mittel und Handgriffe,öfters gar viel Gold mit Nutzen geſchmolzen wird, und aneiner andern Stelle wird zu finden ſeyn; denn ſie haben einbeſonder Feuer
8. Anmerkung.