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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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wie auch Metallen und Mineralien. 259

Sb oft mit Kalk angemacht, oder mit Leimen vermiſchet, betader, und afe roͤſtet; oder auch unter die Haͤlſte Steinkohlenklargepocht vermiſchet, und den Roſt hievon wohl ausbrennen läßt.(Man muß aber hiebey wohl zuſehen daß mantin reize Gold-Erzte bat, die in einer talkichten Weſenheit beſte pen, und keine Kupfer-Erzte dafuͤr ergreifen, ob ſolcheauch(dien etwas Geld halten; denn dieſe ſind allbier nichtgemnepnet). Dieſe Roſtung muß unter ſolcher Beſchickungverſchiedene male angeſtellet und wiederholet werden, undwenn es mit Steinkohlen verrichtet wird, der Roſt jederzeitgut ausgebrannt werden;(o wird fid) alsdann im Schmelzen etwas Sonderliches zeigen.

Schluß.

Die Erfahrung bey der Röſtung der rite bezeuget, daßder Kalk zu der Schmelzung derſelben nuͤtzlich und dienlichfiv; daher aus ſolcher geſchloſſen wird, daß die feurige Kraftdieſes Subjects, bey der Feſtmachung derſelben ein ziemliches mit beytrage, und daher ein unentbehrliches Mineral(co, die natürliche Zieftung und Schmelzung derer metalliſchen Erzte damit zu bewerkſtelligen.

7. Anmerkung.

Unter der oben beſchriebenen Beſchickung der GoldErzte, muͤſſen aber die gelben Kies-Arten nicht verſtandenwerden, welche ſich auf den Erzt-Gebirgen auch mit befinden, und von denen, durch andere Mittel und Handgriffe,öfters gar viel Gold mit Nutzen geſchmolzen wird, und aneiner andern Stelle wird zu finden ſeyn; denn ſie haben einbeſonder Feuer

8. Anmerkung.

Der Marmor findet fid) in ganzen Floͤtz - und Stockwer-

ken, und oͤſters zu Tage aus, und giebt, wegen feiner vereNI, N.

miſckten Farben, ein angenehm Geſtein, das aller Orten in

hogem Werthe gehalten wird. Wenn derſelbe im Uleber

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