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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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wie auch Metallen und Mineralien. 2738. Grundſatz.

Der Salpeter wohnet in der Erde bey keinemandern Salze, und leidet keine Vermiſchung, wenner ſeine Weſenheit behalten und Salpeter heißen ſoll.

Beweis.

Den Beweis hiervon giebt, wie in allen dieſen meinenangeführten Grundfatzen, die Erkahrung. Der Salpeter,als das reineſte Natur Subject, leidet in ſich keine fernereVermiſchung, wie die andern Salien in ihrer Ninsthun mögen, und man am Alaun in der Erde findet, welcher oͤfters eine vitrioliſche Weſenheit mit beſtzt. So baldfub in die Matrix des Salpeters der Erde, eine ſchwefickteSäure mit einmiſcht, fo bald iff auch die Natur des Sual-petere verandert, und ein ander Salz an ſeine Statt ar de(ev. Ort geſetzet worden; wie daſſelbe fein Korper durch folache Generation ſeibſt beweiſt, der von keiner anderen rem.den Natur-Vermiſchung zeigen kann.

Schluß.

Dahero ift im Salpeter die ſeurige Krait nech roͤligbeſchioſſen, weil dieſelbe zu keiner ſerneren Natur Wirſurg,durch einige Anregung der Schwefel-Macht, ij angetreben worden; dahero auch im Salpeter derjenige Geſſt jufinden und anzutreffen iſt, den das ganze Natur Reich indieſer vollkommenen Kraft und Weſenheit nicht aufzureiſenvermögend iſt.

Erfahrung.

Es moͤgen keine verbrennliche noch flücbtige Sachen,ſie ſeyn aus dem mineraliſchen oder vegetabiſchen diacke,dieſem Erd Salze zugefügetwerden; denn fie zünden deaſelben im Feuer an, fe bald er fließend und brennend s. ionengebracht wird: und wenn dieſes geſchehen, fe Hie put oetmit Gewalt davon, und laͤßt feine natürliche 28e alsein ſires Ala zurück. Was nun der Geiſt deſſeſden 900

II. E bei, S ín