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Johann Gottfried Jugels natürliche Berg-Schmelz- und Figier-Kunst : in drey Theilen abgefasset, deren I. Theil von der Natur aller wesentlichen Kräfte des mineralischen Reichs, der II. von dem Bergwesen und der Beschaffenheit der Metalle und Mineralien, der III. aber, wie dieselben untersuchet, ihrer Natur gemäss geröstet und geschmelzet werden sollen, handelt
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326 Wie die Erzte geroͤſtet, geſchmolzen,

Tries ſind die Flores oben roth, das ijt die Facbeeene Sauhbgdo, und beſteht der Rauch ausel und elrſenik: je beber nun die rothe Farbe iſt, ieM L:ü$t dieß Grit vom Schwefel. Und nach dieſer Nachricht, mag das Schmelzen im kleinen und großen Feuer ane

zuſtellen ſeyn.Schluß.

us angewieſenen kleinen, dech ſichern, Natur- Preben,iſt nan cler uu vantetzen: daß in ſolchem(Gre der pmcder der Ochwerel Vheihr fep; und wenn dieſes erkannt,

2f:

mag durch eine fernere derg dide S Hebe, durch Aewiegungnach teu Probier Gewichte, ein bis zween Zentner ſolcherwoßlgeriebener iel. gründlicher unterſuchet und eingeſehenerden, wie viel Pfund ſoiches Schwefels oder Arſeniks, indem Zentner darch ſolche Sublimation enthalten fer.

Grundſatz.Bey den Gold-Kies-Erzten iſt das Eiſen derPraͤcipuat im naſſen Wege.

Beweis.Wenn man einen Gold-Kies hat, und will denſelben imnaſſen Wege prebieren und unte r ſuchen;(man muß aberkeinen Kapfer noch Eiſen Kies d dafuͤr ergreifen,) fo ſolviretman denselben in Agua Rez, und leget in dieſe SolutionEiſenfeile; ſo wird ich diefetbe auch ſolviren: ſolches als dannzuſammen eingekecht und geſchmelzen, hierauf ins Bley getragen; ſo wird das Korn auf der Capelle den Gehalt zeigen.

Schluß.

Aus dieſer Probe mag vun zu ſchließen ſeyn, ob viel oderwenig Cold in ſolchen Kieſen enthalten ift: und wenn dieechten Kieſe getreffen werden, fo wird der Gehalt davon er5 41 lich Hen, daß es auf dieſe Art, unangeſehen des A a

iBons ein Greßen gecrbeßtet werden.

Grun .