336 Wie die Erzte geroͤſtet, geſchmolzen,Grundſatz.
Gold⸗Erzte, welche uͤberfluͤßiges Eiſen bens zen,müffen vor dem Schmelzen davon befreyet werden.
Beweis.
Wenn ein Gold- oder Silber-Erzt gar zu viel Eiſen inſich ſuͤhret, wie ͤͤfteis die Gold-⸗Erzte thun, und wenn dieselben im Großen ſollen geſchmolzen werden, die itc en dabeyzu ſchwer fallen, ihm ſolches durch das bekannte Aber benmit dem Bley wieder abzunehmen, wie ich ben den QuocErzten ſonderlich die Klage auf den Hüttenwerken geberetbabe; fo ift hierbey zu merken, daß es oup einem rodWerke mit gar leichter Mahe und actin en deten zu er—langen ſey. In kleinen Proben geht alles wohl an, da kannich es mit Bley abtreiben: und cb i ich auch ein Lott den eibenmehr dazu nehme, die macht mir teine Kotzen. Wenn ichaber bedenke, daß ein Loth gleich ün Hreßen vier Zentnerbetragt; fo moͤchte ſolches in einer Summe woll ein Be—trächtliches ausmachen. abere rathe en, dag das Pmit einem Magnet-Steine mi; davon q.£i m damit dasGold unb cer, welches fem in dem Sd melen d in fefechem Eiſen verloren geht, konne ecbatten werden. Ich weis,daß dieſer Verſchlag, ohne die Erfehrun, masc lächer—lich vorkommen wird: aber, wenn man(oap daß ein ein.ziger Bersjunge auf dieſe ene bis bie Zenter Elſen desTages ganz gemachlich au; cm Quae ſcheiden wird; fokann man wohl ſagen: dien batte ich nimmecan dr. geglaubt.Und fo geht es auch mit meh eren Dingen.
Schluß.
Hierauf iſt nun der Ach lif zu machen, daß die Probe
im Klauen, mit dem Eds im Großer auf dieſeArt in allen bgereln kommen muß. Wenn mer bekannt HT,daß der Ueberflun des Eitens meinen Gold- und Silber—Erzten ſchaͤdlich it, gleichwie derſeloe, ſeiner beherigen Waſſenach,