und zu Gute gemacht werden ſollen. 337
nach, denenſelben ihr Praͤcipitat abgiebt; ſo muß man daraufbedacht fena, Ziel und Maaß zu allen Dingen, bey der Stutur zu gebrauchen.
7. Anmerkung.
Hierbey muß ſich einer nicht confundiren, weil hier gefa»get wird, daß das Eiſen denen Gold- und Silber- Erztenſchädlich fen; da es doch an andern Orten angerathen wor—den, daſſelbe, zu ihrer Beſchuͤtzung vor dem Schwefel,oder auch zum Praͤcipitat deſſelben, ihnen zuzuſetzen.Eiſen bleibt einmal für allemal dasjenige Netz undGarn, darinnen bey dem Schmelzen das Gold und Silbereinzulauſen pfleget, es fco deſſen wenig oder vicl. Nun muſtder Antheil des Eiſens, gegen den Antheil des Goldes oderSilbers, wohl erwogen werden, daß nämlich des edlen Me-talls ſo viel(ra, daß es ohne Einbuße der Koſten, und nochmit Nutzen und Uleberſchuß, durch die Schmelz und Saiger-Arbeit moͤge daraus erhalten werden. Wenn ſich dieſesdurch die Probe nicht beweiſt,(welche eben darauf gemachtwerden muß,) fo muß das uͤberſtͤͤßtge Eiſen, durch vorer—wähnte Vortheile, davon geſchieden werden. Dieſes iſt aberbey dem jetzigen Bergbau noch unbekannt.
8. Anmerkung.
Wenn der alte Bergbau der unbekannten Gold- Erzte(cte wieder zum Vorſchein kommen,(welches Gott einzeichtes wäre, das Licht dieſer Erkennmnitſe wieder aufzuſte-cken,) fo muͤßte auch eine ganz neue Roͤſt- und Schmelz-Art ſelcher Erzte und Berg- Arten targa wieder eingerichtetund bekannt gemacht werden. Denn die bekannte Xvactaetien der über. Gate will fib, der langen Erfahrung nach,xi der Weſenheit des Goldes nicht ſchicken; indem dieſe zwenMetalle aus zweverley Natur- Wirkungen geboren ſind,die ſich in ihren Erzten, auch ihren veränderlichen Umſtän-den nach, nimmermehr auf einerley Art im Feuer tractirenlaſſen.
IL Theil.* 12 Grund-
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