und zu Gute gemacht werden ſollen. 373
und nicht mebr baben angewendet wird, als was ſonſt beyeinem Seich- oder krummen Ofen erſorderlich iſt; ſo wirdfib dieſe Arbeit viel vorthellpafter und reicher erzeigen: nurdaß dieſe vortheilhaften Anſtalten noch ein Geheimniß ſind,indem ſich zur Zeit noch keine ſolchen Erzte offenbarct, die einſolches Fruer⸗Tractament bendthiget ſind.
Schluß.
Aas der ſubtilen Weſenbeit ſolcher Gold- und Silber.Erzle, die fid) wohl eſters erzeigen, und von welchen doch dieCc ung dti, daß fte in greſßein Feuer, das iſt, in dem ge»wangen Candy und ehlen- Feuer, nicht ſtehen wellen,noch ctn Hehalt ins Bley von ſich geben, da fie doch vote[vro in der kleinen Probe, die nicht in bloßem anruͤhrendenKohlen- Feuer, ſondern in einem umſchloſſenen Anſiede-Scherben geſchehen iſt, ein Austrägliches oͤfters an Gold undSitber gegeben haben, iſt klar zu ſchließen: daß ihnen dasſtorke Schmelz- Feuer zewicer fen, und der verbrennliche vc»getabiliſche Schwefel in Kehlen, darauf doch im Schmelz-Iſen bier subtile Erzt⸗ Schlich unverſtändiger Weiſe geſe-bet wird die Zerſtorung feme ganzen metalliſchen Weſensbird) ein gewaltſames Fulminiren, verurſachet hat. Aber wermag alles gleich begreifen, ob er ſolches ſchon mit Augenfibt? Es gehöret ein ſeſtgeſetzter, gewiſſer, ſicherer Grunddazu, wenn man zaberläßige Schluͤſſe darauf machen will.
9. Grundſatz.
Gold- Schlich muß in beſondern flachen Oefengerdſtet werden.
Beweis.
Reiner, ſubtiler Geld oder Silber. Schlich, von Erztenoder ſubtülen reichen Körnern, wenn dieſelben kein gediegenMotall in ſich führen, münſen in keinen ſonſt gewöhnlichenReſt. Stätten, auß femen gluͤenden Kohlen, geröſter werden:
denn fie werden darauf angegriſſen und zerſtͤret, auch da-a 3 durch